9. und 10.9.2017 Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten in Zwickau (Jahrmarktsorgel Bj. 1888 und Hofheimer Moritatensänger)

Hofheimer Moritatensänger - Gebr. Bruder Orgel Bj. 1888 [Bild: Gerd Gröhl und Sven Gleisberg, Zwickau]
Hofheimer Moritatensänger Moritatensänger in Zwickau 2017 - Flyer Historisches Markttreiben 2017

47. Limburger Flohmarkt 2017 Sonja Josten u. Gerd Gröhl

20.8.2017 - 1250 Jahre Seulberg "Offene Höfe" - Hofheimer Moritatensänger mit herzzerreißenden Liedern!

25 Jahre Damen-Lions-Club Hofheim - Jubiläumsveranstaltung in Hofheim mit Liedern der Hofheimer Moritatensänger

SNH 20 Jahre Jubiläum Senioren- und Nachbarschaftshilfe Hofheim (Stadtmitte) "Glückwunsch und Lieder der Hofheimer Moritatensänger"

1. Mai 2017 Moritatensänger im Trainingslager "Insel Mainau - Bodensee"

22.5.2016 Hofheimer Moritatensänger in Friedberg

23.-24. April 2016 HOFHEIMER ALTStadtFEST

Sie sind seit 1987 als Hofheim am Taunus den Hessentag ausgerichtet hat, als Bänkelsänger unterwegs.

 

Ihr Motto: "Menschen, höret die Geschichte, die erst kürzlich ist gescheh'n ...!"

Mit historischer Kleidung und farbenfrohen Tafeln und Schildern bringen sie ein Stück Vergangheit zurück, die originell, kreativ und zum Teil auch theatralisch dargestellt wird; förmlich wieder modern, heute nennt man das z.B. Multimediashow.

 

Das Ensemble besticht durch seine Gesangsbeiträge und ist ein Farbtupfer in der Altstadt. Lokalkolorit pur!

Historisches Markttreiben wie zu Schumanns Zeiten in Zwickau 2010 - 2015

Zum 200. Geburtstag von Schumann wurden wir gebeten, eine Moritat für diesen feierlichen Jahrestag zu verfassen. Gesagt und getan! Mit Freude nahmen die Kulturschaffenden und Bürger Zwickaus die Uraufführung der Moritat "200 Jahres Schumann" auf und lauschten zur Geschichte des berühmten Sohnes ihrer Stadt in schaurig schöner Versform im Jahres 2010.

Mit von der Parie waren: Hans Müller, Sonja Josten, Matthias Dresel, Gerd Gröhl, Helga Müller, Dagmar Dresel und Uschi Geppert-Gröhl

2010                                2011                               2012                                2013                               2014                                 2015

Dagmar & Matthias Dresel, Helga & Hans Müller., Günter Z., Sonja Josen und Uschi & Gerd Gröhl

2014 "König-Ludwig-Weg"von Starnberg nach Füssen!

Die Hofheimer Moritatensängerinnen und -sänger "on Tour". Diesmal nur zu Fuß. Dieser Weg verbindet die Schlösser Neuschwanstein und Hohenschwangau, auf dem er seine Jugend verbrachte, mit dem Starnberger See, in dem König-Ludwig II. ums Leben kam. Der Weg führt dabei durch eine herrliche Alpenvorlandschaft, beginnend am Starnberger See und endet im Allgäu an der österreichischen Grenze in Füssen.
 

Er berührt nicht nur landschaftliche Sehenswürdigkeiten wie die oberbayerischen Seen, Starnberger See und Ammersee oder die romantische Ammerschlucht bei Rottenbuch, sondern auch kunsthistorische Stätten, wie die sehenswerten Barockkirchen in Andechs, Dießen, Rottenbuch sowie die weltberühmte Wieskirche. Die Klöster Andechs, Wessobrunn und Steingaden, die am Wege liegen, zeugen von der alten Kultur dieser Region. Der „König-Ludwig-Weg“ ist annähernd 120 km lang und auf verschiedenen Varianten zu begehen

Eintracht Frankfurt 2014 - Moritaten zur Eröffnungsfeier

10.8.2014 Saisoneröffnung Eintracht Frankfurt / Frankfurt Finance Cup mit den Hofheimer Moritatensänger im Commerzbankstadion - Frankfurt am Main.Große Eröffnungsfeier und Freundschaftsspiel zwischen Eintracht Frankfurt und Inter Mailand (3:1) um den Frankfurt Main Finance Cup 2014 mit 51.000 Zuschauern. Auftritt "Hofheimer Moritatensänger" mit Drehorgel und Eintrachtliedern, wie z. B. "Schwarzweiß wie Schnee", Steht auf, wenn ihr Adler seid" oder "Im Herzen von Europa" auf der Hauptbühne und vor dem Eintrachtmuseum mit der Meistermannschaft. Wir freuen uns und Wünschen eine erfolgreiche Saison 2014 / 2015!

3.4.2010 Philipp Keim und die "Hofheimer Moritatensänger"

Philipp Keim wurde am 7. November 1804 geboren. Mit 17 Jahren erblindete er durch eine schwere Krankheit und konnte seinen Beruf als Küfer nicht mehr ausüben. Um ihn zu unterstützen, schenke ihm der Herzog von Nassau eine Drehorgel. Philipp wohnte mit seiner Frau Lisbeth im Dorf Diedenbergen, das heute ein Stadtteil von Hofheim am Taunus ist und westlich von Frankfrut liegt. Zusammen mit Liesbeth und der Drehorgel zog er als Dichter und "Zeitungssänger" durch das umliegende damalie Herzogtum Nassau, um die schrecklichen Nachrichten zu verbreiten, die das Land bewegten. [...]

 

Anlässlich des 200. Geburtstags von Philipp Keim reimten die Mitglieder der "Hofheimer Moritatensänger" M. Dresel und G. Zimmermann eine neue Moritat, in der Stationen des Lebens des "Zeitungssängers" aus Diedenbergen nachgezeichnet werden und die dem Duktus Keimscher Reime folgt. [...]

Die Beschäftigung der Sänger mit Philipp Keim ist nicht zufällig, schließlich gründete sich die Hofheimer Moritatensänger-Gruppe vor 23 Jahren nur einen Steinwurf entfernt von Philipp Keims Wohnort."

Bericht: Hauke Marxen in "Das mechanische Musikinstrument, Ausgabe 107, April 2010, Seite 46-47 - ISSN0721-6092

3. und 4. 7. 2010 "Internationales Drehorgelfestival Laubach" Bei herrlichem Sommerwetter und spannender Fußballunterhaltung füllte sich die Laubacher Altstadt mit 75 Akteuren. Drehorgelspieler, Puppenspieler, Moritatensänger und Marktstände bereicherten das Fest. Die Hofheimer Moritatensänger Gerd Gröhl, Uschi Gröhl, Helga Müller, Hans Müller, Dagmar Dresel, Matthias Dresel, Ani Alf, Sonja Josten und Günter Zimmermann wurden unter der Rubrik "Deutschlands orginellste Drehorgler" mit einem 1. Platz ausgezeichnet.

 

16. 5. 2010 "Viel war los beim "Tag des Telefons!" Friedrichsdorfer Woche (jas) [...] Musikalisch entführten die Hofheimer Moritatensänger die Besucher des Telefontages in die Vergangenheit. Wie einst die Bänkelsänger erzählten sie vor gemalten Schildern ihre Schauer-, Liebes-, Räuber- und Spielgeschichten. Die sechs Sänger, die auch in historischen Kostümen gekommen waren, bauten an verschiedenen Stellen auf der Festmeile ihr Gestell, das Bänkel, auf, entrollten ihre Tafeln und sangen begleitet von der Drehorgel mit herrlicher Gestik und Mimik ihre mal schaurigen, mal lustigen Geschichten. Seit 23 Jahren ist das Ensemble, das in Friedrichsdorf viel Applaus bekam, mittlerweile zusammen unterwegs. [...] Im Weitern sollte den Gästen die singende Damenriege, Sonja, Ani und Uschi "aus den Lüften" geboten werden. Als Bodengruppe Hans & Helga Müller swoie Gerd Gröhl an der Drehorgel.
 

2009 Moritaten heute - total "out"? "Balladen und Moritaten - Schnee von gestern? Langweilig? Ganz und gar nicht! Denn die Stoffe, die in den Texten behandelt werden, sind urmenschliche Stoffe, sind Themen, die die Menschen immer bewegt haben und bewegen werden. Traurige Geschichten von verratener und verkaufter Liebe, schöne Geschichten von Helden, die alles geben, um andere zu retten, schaurige Geschichten von Toten, die zurückkehren - sie alle sind in den vorliegenden Materialien zu finden..." [...]

 

"Der Begriff Moritat oder auch Schauerballade stammt aus dem 19. Jahrhundert. Man versteht darunter eine Sonderform des Bänkelsangs ("Bänkel" wegen der Holzbank, von der aus das Lied vorgetragen wurde) mit einfacher Melodie. Moritaten sind aus den Volksballaden hervorgegangen und haben die Kunstballaden wiederum beeinflusst. Sie berichten von schaurigen Ereignissen, oft von Morden. Man nimmt an, dass der Name sich vom gesungenen und abei in die Länge gezogenen "Mo-red-tat" ableitet. Andere Deutungen des Begriffes gehen auf das lateinsiche moritas, erbauliche Geschichte/Moralität, oder das Rotwelsche Wort more, Handel (verweisend auf die Tatsache, dass Moritatensänger auch Händler waren), zurück."

"Moritaten haben einen leichten, unterhaltsamen Charakter und wurden von den Sängern auf öffentlichen Plätzen vorgetragen. Da sie sowohl informieren als auch unterhalten und ihrem Sänger durch den Verkauf von Textheften Geld einbringen sollten, sind die Liedtexte zumeist sehr drastisch und übertreiben, ggf. auch richtiggehend "platt" gestaltet." [...] "Kennzeichen der Moritaten sind daher auch die moralisierenden Schlussworte. Hinter den Moritatentexten verbergen sich oft Manipulationen druch die herrschende Obrigkeit, vorgetragen wurden sie oft im Auftrag der Verleger jener Texthefte. Neben den moralisierenden und erzieherischen Moritaten entstanden aber schnell auch die satirischen/humoristischen Moritaten. Viele der heute bekannten Texte sind bereits Parodien auf die ursprüngliche Form. Im 16. und 17. Jahrhundert war dei "Newe Zeitung" eine Vorform des Bänkelsangs. In ihr, meist ein einziges Blatt mit Informationen in Form gereimter Zeitungstexte und mit Bildern zur Untermauerung, wurden regionale wie auch internatiolnale Ereignisse verbreitet." Nina Wilkening, Verlag an der Ruhr, ISBN 978-3-8346-0566-5 Arbeitsmaterialien für die Sekundarstufe I

Die Hofheimer Moritatensänger: "In dem hessischen Städtchen Hofheim hat sich im Jahr 1987 eine Gruppe geründet, die bei Stadtfesten und anderen Veranstaltungen berühmte und selbstgedichtete Moritaten mit Drehorgeln und Moritatentafeln vorträgt. Mittlerweile hat die Gruppe viele Freunde."

 

1. 9.  2008 Vom Besenbinden und Spitzenklöppeln... die Moritatensänger "Auf Wanderschaft" - 775-Jahrfier zum Dorfjubiläum in Eppstein-Niederjosbach Regionale Nachrichten (Christina Schulz) "Von weitem hört man schon die alte Gusbacher Ortsschelle bimmeln. ...einem kühlen, naturtüben Bier, das Bierbrauer Helmut Weinert in seinem historischen Braukessel ansetzt, lässt es sich gut den Hofheimer Moritatensängern lauschen, die die schaurige Geschichte vom schönen Mägdelein Lieschen erzählen. Die Bilder auf großen bunten Tafeln zeugen von schrechlichen Schauer- und Räubergeschichten, die die Sänger mit Drehorgelmusik begleiten."

 

19.5.08 "Tag des Telefons" Alte & neue Kommunikationsmittel zum Jubiläum im Philipp Reis Museum in Friedrichsdorf

Foto Ilona Surrey - Copyright

Nassauische Lebensbilder – Schriftsteller, Architekten, Musiker, Wissenschaftler  – 15 Persönlichkeiten aus dem Herzogtum Nassau Hessische Landesbibliothek – Vernissage mit „Die Hofheimer Moritatensänger, Wilma Estelmann, Dr. Wolfgang Podehl: Lieder des nass. Volkssängers Philipp Keim u. Gedichte und Prosatexte aus nassauischen Zeit. Wiesbaden, 4.4.2006

Kreisstadt hat die Kleinkunst entdeckt – Premiere in Lorsbach: „…mit Goethe, Napoleon und Schinderhannes.“ […] Auch die Einmaligkeit des gezeigten Improvisationstheaters und das Drumherum, das stimmte und genau in die bestehende kulturelle Angebotslücke passt, garantierten den Erfolg. […] die sich witzig und spritzig wie das hessische Nationalgetränk „Äppelwoi“ auf die Suche nach der Lorsbacher Kerb machten – sorgten die Hofheimer Moritatensänger in der Tradition der alten „Zeitungssänger für die passende und unterhaltsame musikalisch unterlegte geschichtliche Information […]. Hofheim-Lorsbach, Wiesbadener Kurier, Martina Weyand-Ong, 9.2.2006 und Kreisstadt ECHO „… die Moritatensänger um Gerd Gröhl werden den Lorsbachern eine Moritat vortragen, die ihnen so manchen närrischen Spiegel vorhalten wird. Man darf gespannt sein.“ 25.1.06

Eröffnung mit Moritat-Premiere: "Mit „Vicholin“ und Leierkasten – Die Woch’ fängt ja gut an!“Eröffnung zum 200.ten Geburtstag von Philipp Keim, Zeitungssänger aus Diedenbergen. Martina Weyand-Ong. „.. auch die Hofheimer Moritatengruppe gut zum Eröffnungsprogramm dazu. […] „Die Musiker geben uns eine Vorstellung davon, wie es früher war“, lobte Helmut Schmidt, der Vorsitzende des Heimatgeschichtsvereins. Diedenbergen, Wiesbadener Kurier, 19.12.2004 oder FNP vom 3.11.04 „Das hieß, Eulen nach Athen tragen, wie sich kurz darauf herausstellte. Die Hofheimer Moritatensänger hatten die Idee nämlich bereits in die Tat umgesetzt. Ihr Lied über das Schicksal von Philipp und Lisbeth erhielt kräftigen Applaus. Auch mit ihren weiteren Darbietungen vermittelte die Gruppe zumindest eine Ahnung von der Art, in der die beiden Keims ihre Neuigkeiten überbrachten (von Barbara Schmidt)

 

„Salzburger Stier“ Moritatensänger auf der Hohen Salzburg in Österreich zur Wiederinbetriebnahme des „Salzburger Stiers“, einem ganz besonderen Ereignis in der österreichischen Landeshauptstadt Salzburg, wirkte die Gruppe der Hofheimer Moritatensänger mit und verfasst eine eigene Moritat zur Einweihung des Hornwerks und Weltkulturerbes. […] Mozartstadt, Mozartkugeln oder die Osterfestspiele sind Assoziationen, wenn man an Salzburg denkt. Doch Salzburg hat noch ein anderes Wahrzeichen – ein akustisches, den „Salzburger Stier“. Auf der Festung Hohen Salzburg befindet sich das berühmte Orgelwerk (eine der letzten spätgotischen Orgelwerke der Welt), welches im Rahmen der Festung als Weltkulturerbe, nun zum 500 Jahrestag, vollständig restauriert wurde und wider eingesetzt wird. […] Internationale Gäste aus der Schweiz, Frankreich, Holland, Belgien, England und Deutschland erfreuten sich an der Wiedergeburt und zollten den Initiatoren für die Restaurierung gebüh-renden Applaus. Die Geschichte der „Salzburger Stierwascher“ haben die Hofheimer Moritatensänger in eine Moritat gebracht: „Im Salzburger Land gab es einen Bischof, Matthaeus Lang genannt. Regierte mit Härte und Strenge die Bauern und Bergleut’ im ganzen Land… Hofheimer Zeitung, (rd) Nr. 89, 5.11.02 und das Fachjournal Mechanische Musik von Ralf Smolne: „Höchste Aufmerksamkeit beim Publikum erregten die „Hofheimer Moritatensänger“ mit ihren schauerlichen Geschichten bei Drehorgelbegleitung.

"Hofheimer Moritatensänger wurden geehrt!" Hofheim. „Werbung für Hofheim betreiben die Moritatensänger. Am vorigen Wochenende fand in Laubach, einem kleinen Städtchen in der Wetterau bei Gießen, das 10. Internationale Orgel- und Drehorgeltreffen mit 78 Teilnehmern verschiedener Spielarten statt. […] Die Hofheimer Moritatensänger wurden von den Besuchern des Festivals gewählt und in ihrer Rubrik mit Platz 1 geehrt. Übrigens schon zum 2.ten Mal. Helga Müller, Hans Müller, Günter Zimmermann, Dagmar Dresel, Matthias Dresel, Sonja Josten, Ursula Geppert-Gröhl und Gerd Gröhl haben den Pokal mit Stolz entgegengenommen. […] …seit 15 Jahren in Deutschland und im deutschsprachigen Ausland unterwegs und gern gesehene Darsteller für Comedy, Küchenlieder und Bänkelsang. Mit mittlerweile mehr als 40 Liedern und Geschichten sind sie mit ihrem musikalischen Repertoire hervorragende Botschafter in Sachen Musik, Unterhal-tung und Lebensart“ […] (hk) Höchster Kreisblatt, 12. 7. 02

 

Hofheimer Geschichten mit der Drehorgel erzählt – „Hofheimer Moritatensänger an der 650-Jahrfeier Hofheim – […] Anlässlich der 650-Jahrfeier hat sich die Straßentheatergruppe etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit selbst gemalten Erzähltafeln, einer Drehorgel und einer Bank, die dem Erzähler als Ersatzbühne dient, damit höher steht als sein Publikum werden jeweils 4 Auftritte an fünf bekannten Hofheimer Plätzen stattfinden. Aus einer Mischung von Lied und Zwiegespräch werden lustige, historische und wenig bekannte Hofheimer Ereignisse ironisch theatralisch präsentiert. […] Die „Hofheimer Moritat“, eigens für die Stadt Hofheim erdichtet, darf bei der 650-Jahrfeier natürlich nicht fehlen. Hofheimer Zeitung, Sonja von Saldern, 8.3.2002

 

Bundesdelegiertentag des Deutschen Schaustellerbundes in Frankfurt Hofheimer Moritatensänger grüßen mit eigener Moritat für den Verband: „Seit hunderten von Jahren hat Markttreiben Tradition, …sorgt für Nerven und Gaumenkitzel und pflegt die Tradition. Die Begeisterung des Volkes, ist dann euer höchster Loh. Komet, Fachzeitung für Schausteller, Pirmasens 18.1.01

 

450-Jahre Weinbau in Diedenbergen „ …im Namen des Vorstandes des Diedenberger Heimatgeschichtsvereins bedanke ich mich nochmals für die gelungene Mitwirkung bei der Jubiläumsfeier…“ Diedenbergen, Dr. Helmut Schmidt 9.2000

Im Blickpunkt: Die Moral von der Geschicht’ Bänkelsänger und -gesang. Ihr Metier waren Verbrecher, Hinrichtungen und andere Katastrophen, die sie in Liedform auf Gasen und Märkten seit dem 17. Jahrhundert vortrugen. Die sogenannten Bänkelsänger waren bis in die 20er Jahre unseres Jahrhunderts hinein aktiv und auf Jahrmärkten vor allem in Ostdeutschland anzutreffen. Der Name der Sänger leitet sich ab vom Bänkel, vom Bänkchen, auf dem die Vortragenden aber nicht saßen, sondern standen. Meist trat ein Paar als Bänkelsänger auf, die Frau sang. Die Bänkel- oder Zeitungssänger zeigten ihrem Publikum meist große Bildtafeln, um das Vorgetragene lebendig werden zu lassen. Im 19 Jahrhundert kam für die Bilder und Geschichten der Bänkelsänger die Bezeichnung Moritat auf, weil die Sänger ihre schaurigen Geschichten meist in belehrender, moralisierender Absicht vortrugen. Ringelnatz, Brecht und Kästner dichteten in der Art des Bänkelgesangs. Der literarisierte Bänkelgesang wurde unter der Bezeichnung Moritat auf Schaubühnen und im Kabarett beliebt. (she) Hofheim, Ralph Delhees, Chefre-dakteur 14.10.99

 

1. Festival der Drehorgeln in Hofheims Gassen/Musikalisches Feuerwerk im Holzkasten HOFHEIM „Da kannten die Hof-heimer Moritatensänger kein Pardon: „Wenn Ihr nicht spurt, wird’s Messer rausgeholt!“ Die Besucher der Eisdiele, löffelten amüsiert weiter. […] Drehorgelfestival im „Sommer-Spectaculum“ Hofheims. […] Ob über walze, Papierrolle, Faltkartonnoten, Lochplatte aus Blech oder per Mikroelektronik gesteuert: Drehorgeln faszinieren zu jeder Zeit ihre Zuhörer. Gerd Gröhl, Besitzer eines Orchestrions, gerät ins Schwärmen, wenn er von den mechanischen Musikinstrumenten fabuliert. Von den Spieldosen und automatischen Musikschränken, den Karussellorgel und Leierkästen: „Welch ein Erfindergeist des Menschen hinter diesen Instrumenten steckt!“ Frankfurter Rundschau, 11.7.1994 Veranstalter Spectaculum Kleinkunst/Hofheimer Gewerbetreibende und dem Höchster Kreisblatt zu Gunsten der Leberecht-Stiftung

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